Piraten und Linke nicht zugelassen

Ihre Aufgabe war es jeweils 215 wahlberechtigte Kaufbeurer Bürgerinnen und Bürger davon zu überzeugen, eine Unterstützer-Unterschrift zu leisten. Nur so hätten die Parteine „Die Linke“ und „Piraten“ zur Stadtratswahl zugelassen werden können.

Die Linke erreichte 81, die Piratenpartei 95 gültige Unterschriften.

Demokratisch wäre es doch, wenn sich jeder zur Wahl stellen dürfte.
Eine der größten Hürden war jedoch, dass die Unterstützerunterschriften nur im Rathaus geleistet werden konnten. Bürger mussten aktiv ins Bürgerbüro und ihre Unterschrift für die Parteien leisten.

Sicher kam hinzu, dass der ein oder andere dachte, damit hätte er bereits eine Stimme für die Parteien geleistet. Dabei ging es nur um eine Zulassung. Weiter durften auch Bewerber anderer Parteien und Wählergemeinschaften keine Unterschrift leisten. Demokratie ist definitiv was Anderes. Hier siegte die Bürokratie. Ein Punkt, den wir auf jeden Fall „bekämpfen“ müssen.

Der Kontakt zwischen FDP Kaufbeuren und der Piratenpartei ist ausgezeichnet. Die Vertreter der Piraten in Kaufbeuren sind weit vom noch geltenden Image der Partei entfernt, sodass wir uns auch in Zukunft mit Ihnen an einen Tisch setzen werden. Ganz im Sinne der Demokratie und Freiheit.

Piraten_Linke_Kaufbeuren