Abwahl des Baureferenten Ralf Baur

Abwahl des Baureferenten Ralf Baur

Ein Paradebeispiel für Politik in Kaufbeuren:  Es zählt kein Argument, keine langjährige Erfahrung, keine Erfolge und schon gar nicht das überaus gute Klima im Referat selbst.

Kaufbeuren hat diesem Mann viel zu verdanken, denn viele Projekte wären nicht zu stemmen gewesen, hätte er nicht Förderprogramme in diesem Umfang aufgetan. Wenn dabei aber Befindlichkeiten Einzelner auf der Strecke bleiben, so ist das für manche Fraktionen Grund genug, jemanden zu entsorgen. Diese Wahl hatte mit Vernunft, Abwägung für das Allgemeinwohl, berechtigter Kritik oder Unzufriedenheit mit der Arbeit von Herrn Baur nichts zu tun. Es ist eine reine Demonstration von Mehrheit und Macht zum Wohle Einzelner, die überwiegend aus persönlichem Vorteilsdenken im Stadtrat sitzen und massive moralische Defizite haben.

Wie sonst kommt man auf die Idee, Jemanden, der von Anfang an alle noch laufenden Großprojekte erfolgreich begleitet hat, auszutauschen. Der in den Sattel gehievte ist vollkommen neu in der Materie und verfügt bei weitem nicht über die Qualifikation eines Herrn Baur.

Ihr Johannes Espermüller